In der SOLSTICE-Studie wurden 451 Erwachsene mit aktiver TNFi-IR PsA (SJC/TJC je ≥3, CRP ≥0,3 mg/dl) randomisiert einer der folgenden Behandlungsgruppen zugeteilt: 100 mg Guselkumab alle 4 Wochen (Q4W; n=150), 100 mg Guselkumab in den Wochen 0 und 4, anschließend Q8W (n=151), oder Placebo (n=150) mit Wechsel auf Guselkumab Q4W ab Woche 24. Primärer Endpunkt war ein ACR20-Ansprechen in Woche 24. Zu den sekundären Endpunkten zählten das ACR50/70-Ansprechen, die globale Beurteilung der Psoriasis durch den Prüfarzt (IGA) von 0/1 mit einer Verbesserung um ≥2 Grade, das PASI 90-Ansprechen und eine minimale Krankheitsaktivität (MDA) in Woche 24 (mit Intention-to-treat-Analyse).
In Woche 24 erreichten signifikant höhere Anteile der mit Guselkumab alle 4 Wochen (Q4W) bzw. alle 8 Wochen (Q8W) behandelten Teilnehmer im Vergleich zur Placebo-Gruppe den primären Endpunkt eines ACR20-Ansprechens (58,6 und 62,2 % vs. 34,8 %), ein ACR50- (31,4 und 32,1 % vs. 12,2 %), ACR70- (17,5 und
17,3 % vs. 2,0 %), ein IGA-0/1- (50,0 und 57,3 % vs. 17,4 %) und PASI 90-Ansprechen (49,4 und 45,5 % vs. 12,0 %) sowie eine MDA (18,8 und 23,9 % vs. 5,4 %) (alle p<0,001). Bis Woche 24 traten bei 46,7 und 53,6 % versus 48,3 % der Teilnehmer unter Gusekumab Q4W, Q8W bzw. Placebo mindestens ein unerwünschtes Ereignis auf.
Bei TNFi-IR-Patienten mit aktiver PsA wurde mit beiden Guselkumab-Therapien eine vergleichbare, frühere Phase-III-Studien und Real-World-Daten bestätigende Wirksamkeit beobachtet, die Sicherheitsergebnisse entsprachen dem bekannten Profil bei PsA.
Quelle: Arthritis Rheumatol 2026; doi: 10.1002/art.70092
