In die Studie eingeschlossen wurden 101 Kinder mit EAA (6 bis <18 Jahre) und jPSA (2 bis <18 Jahre) mit einem Körpergewicht >10 kg, die ≥3 aktive periphere Gelenke aufwiesen, 80 waren noch bDMARD-naiv. Die ersten 40 bDMARD-naiven Teilnehmer wurden im Verhältnis 1:1 gewichtsbasiert auf s.c. Ixekizumab (initial 40–160 mg, dann 20–80 mg alle 4 Wochen) oder Adalimumab (20-40 mg alle 2 Wochen) randomisiert, die übrigen erhielten Ixekizumab (21 davon mit bDMARD-Vorbehandlung). Insgesamt erhielten somit 81 Kinder Ixekizumab (im Mittel 14 Jahre, 44 % weiblich, 54 mit EAA, 27 mit jPsA) und 20 Adalimumab (als Referenzgruppe). Primärer Endpunkt war das JIA-ACR30-Ansprechen nach 16 Wochen.
Von allen mit Ixekizumab behandelten bDMARD-naiven Kindern erreichten 90 % (95% KI 82,4-97,6) den primären Endpunkt, bei den bDMARD-vorbehandelten waren es 86 % (95% KI 70,7-100,0). Auch im randomisierten Studienteil erlangten unter Ixekizumab 90 % der Teilnehmer in Woche 16 ein JIA-ACR30-Ansprechen. In der gesamten Ixekizumab-Gruppe erreichten in Woche 16 zudem 79, 64, 30 bzw. 19 % ein JIA-ACR50/70/90/100-Ansprechen. Die Vergleiche zwischen Ixekizumab und Adalimumab waren explorativ, tendenziell scheinen Kinder mit relevanter Psoriasis stärker und früher vom IL-17A-Inhibitor zu profitieren. Das Sicherheitsprofil entsprach dem Erwachsener mit Psoriasis-Arthritis oder Spondyloarthritis. Am häufigsten waren Infektionen (52 %), primär Nasopharyngitis, und Reaktionen an den Injektionsstellen (42 %), zudem kam es bei 25 % zu gastrointestinalen Beschwerden. Die therapieassoziierten unerwünschten Ereignisse (UE) unter Ixekizumab wurden überwiegend als leicht (46 %) oder moderat (36 %) eingestuft, schwere UE blieben aus.
Quelle: Lancet Rheumatol 2026; 8(5): e377-e388
