Primärer Sicherheitsendpunkt von CASTLE war die Rate des Zytokinfreisetzungssyndroms (CRS) und des immunvermittelten Effektorzell-Neurotoxizitätssyndroms (ICANS). Die sekundären Endpunkte zur klinischen Wirksamkeit war die Remission von SLE nach den DORIS-Kriterien, kein Fortschreiten der interstitiellen Lungenerkrankung (ILD) bei SSc und ein gutes/moderates Ansprechen nach den ACR-Kriterien bei IIM nach 24 Wochen.
Insgesamt wurden 24 Patienten eingeschlossen (10 mit SLE, 9 mit SSc und 5 mit IIM; 71 % Frauen, medianes Alter 39 Jahre), die alle 1x eine Infusion von Zorpo-cel nach Absetzen der Immunsuppressiva und einer Standard-Lymphozyten-Depletion mit Cyclophosphamid und Fludarabin erhielten. Die primären und sekundären Endpunkte wurden erreicht. Es traten keine CRS-Fälle über Grad 2 und kein ICANS auf. In puncto Wirksamkeit erreichten 92 % der Patienten die vordefinierten Endpunkte: 9 von 10 SLE-Patienten erreichten eine DORIS-Remission, 9 von 9 SSc-Patienten zeigten keine Progression der ILD und 4 von 5 IIM-Patienten erzielten ein gutes/moderates ACR-Ansprechen. Darüber hinaus blieben alle Patienten über das gesamte Follow-up von 24 Wochen frei von Glukokortikoiden und anderen immunsuppressiven Therapien. CASTLE zeigt die Machbarkeit, Sicherheit und Wirksamkeit von Zorpo-cel bei drei verschiedenen Autoimmunerkrankungen und ebnet den Weg für eine weiterführende, richtungsweisende Studie – Langzeitdaten bleiben abzuwarten, ebenso jene für weitere CAR-T-Zellprodukte.
Quelle: Nat Med 2026; doi: 10.1038/s41591-025-04185-6
