In die retrospektive Analyse zweier Beobachtungsstudien (eine PsA-Kohorte in Toronto und eine in New York City) flossen 48 PsA-Patienten ein (im Mittel 52,7 Jahre, 60,4 % Frauen, medianer BMI 34,9), die eine GLP-1-RA-Therapie begonnen hatten.
Erfasst wurden Daten zur PsA-Krankheitsaktivität und zu kardiometabolischen Parametern aus klinischen Untersuchungen im Zeitraum von einem Jahr vor bis zu einem Jahr nach Beginn der GLP-1-RA-Therapie sowie demografische Daten und Begleiterkrankungen. Nach der Therapie wurde eine signifikante Gewichtsabnahme beobachtet (-6,43 kg; p<0,0001), wobei 60 % der Patienten ≥5 % ihres Ausgangsgewichts verloren. Die CRP-Werte (-1,1 mg/l; p=0,002), Schmerzen auf VAS (-1,0; p=0,01) und Triglyzeride (-0,35 mmol/l; p=0,02) sanken jeweils signifikant. Jede Verringerung des Körpergewichts um 1 % war zudem mit signifikanten Verbesserungen assoziiert im DAPSA (b -0,49; 95% KI -0,94 bis -0,03), TJC (b -0,18; 95% KI -0,32 bis -0,05), EQ-5D (b 0,0016; 95% KI 0,008-0,023), LDL-Cholesterin (b -0,05; 95% KI -0,10 bis -0,003) und systolischen Blutdruck (b -0,67; 95% KI -1,18 bis -0,15).
Analog zur TOGETHER-PsA-Studie (Ixekizumab plus Tirzepatid) war in dieser Real-World-Studie die GLP-1-RA-Therapie bei PsA mit einer klinisch relevanten Gewichtsabnahme sowie Verbesserungen der systemischen Entzündung, Schmerzen und kardiometabolischen Marker assoziiert. Die Verbesserungen der PsA standen dabei in direktem Verhältnis zum Ausmaß der Gewichtsabnahme, weitere prospektive Studien dürften
folgen.
Quelle: Arthritis Rheumatol 2026; doi: 10.1002/art.70170
