Den Nachweis, dass trotz KI traditionelle Nachschlagewerke unverzichtbar sind, treten die Herausgeber und Autoren von „Referenz Rheumatologie“ an. Gerade in der sich rasch entwickelnden Rheumatologie bestand hierfür ein erheblicher Bedarf, da im deutschsprachigen Raum lange kein umfassendes Standardwerk für Rheumatologie erschienen ist, das die aktuellen Erkenntnisse zu Diagnostik, Klinik und Therapie umfassend abdeckt.
Eine besondere Stärke von „Referenz Rheumatologie“ ist, dass es sich um ein „lebendiges“ Lehrwerk im Format der „Referenz“-Reihe handelt, deren Gesamtkonzeption eine klar strukturierte Präsentation der einzelnen Beiträge verfolgt, eine schnelle Orientierung innerhalb des jeweiligen Leitsymptoms, Krankheitsbildes oder der Methode bietet und so das zügige Auffinden relevanter Informationen erleichtert. Ein Fokus liegt zudem auf der Präsentation der Inhalte auf der digitalen Wissensplattform eRef: Die online stehenden Inhalte werden regelmäßig durch die Autoren auf den neuesten Stand gebracht – ein klarer Vorzug gegenüber einem klassischen, ausschließlich gedruckten Werk. Das ist angesichts der rasanten Entwicklung des Fachgebiets von unschätzbarem Wert.
Das Werk richtet sich an alle, die sich für Rheumatologie, Entzündungsmedizin und muskuloskelettale Medizin interessieren – als Studierende, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, Fachärztinnen und Fachärzte oder ambitionierte MFAs bzw. RFAs. Angesichts des Mangels an Fachärztinnen und Fachärzten für Rheumatologie ist es aber auch für Allgemeinmediziner und hausärztlich tätige Internisten relevant.
Gebundene Ausgabe (auch als E-Book erhältlich), Preis: 300 €
