BDRH-JAHRESKONGRESS 2020

Virtuelle Premiere: die Mitgliederversammlung des BDRh

Wie auch der diesjährige Jahreskongress des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) musste die Mitgliederversammlung am 19. November auf ein virtuelles Format ausweichen. Möglich machten das die zeitlich befristeten Sonderregelungen im Vereinsrecht im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrechts vom 27. März 2020. Sie ermöglichen virtuelle Mitgliederversammlungen auch dann, wenn die Vereinssatzung dies eigentlich nicht vorsieht.

Ein wenig Hektik brach dann trotz aller Vorbereitungen kurz vor 18 Uhr noch in der Geschäftsstelle des Verbands aus. Einige Mitglieder hatten übersehen, dass für die Mitgliederversammlung eine eigene Anmeldung erforderlich gewesen war, um Zugangsdaten für Zoom zu erhalten. Und bei anderen war die zuvor verschickte Email mit dem Zugangslink auf die Schnelle nicht mehr auffindbar. Aber Kristina Schwarzer aus der Geschäftsstelle, die schon mit so etwas gerechnet hatte, reagierte prompt und verschickte noch Zugangsdaten am laufenden Band.

So fanden sich dann über sechzig Mitglieder ein. Frau Dr. Zinke eröffnete die Versammlung mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands. Auch einige Beschlüsse standen an: So wurde die Anlage 1 der Satzung so geändert, dass neben der Zeitschrift Rheuma Management auch die Zeitschrift für Rheumatologie offizielles Mitteilungsorgan des BDRh ist. Die Entschädigungsordnung wurde ebenfalls angepasst. 

Mit großer Mehrheit wurde Prof. Dr. Eugen Feist zum stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesvorstands gewählt. Die Entscheidung über eine Präzisierung der Beitragsordnung wurde aus Zeitgründen auf die nächste Mitgliederversammlung vertagt, da mit dem „Get Together“ des Kongresses der gemütliche Teil des Abends pünktlich beginnen sollte. 

Das Protokoll sowie die Präsentation können im Mitgliederbereich der Homepage www.bdrh.de abgerufen werden.

Sonja Froschauer